Mein Tag beginnt früh. Um 8:00 Uhr fährt mein Bus nach Ouarzazate, unter Kennern auch wie Wua-sa-satt ausgesprochen. Es ist als Hollywood Marokkos bekannt und stellt das Tor zur Wüste dar. Was das bedeutet, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer erfahren. Mein Bus ist erneut von Supratours, die einen scheinbar zu jedem Ort dieser Erde für 100 Dirham fahren. Dieses Mal gehe ich, ohne übers Gefängnis zu ziehen, direkt zum Bus-Bahnhof. Wie ich es in Marokko mittlerweile gewohnt bin, steht der Bus bereits 20 Minuten vor Abfahrt bereit. Zumindest im Fernverkehr tut man hier alles, um pünktlich zu sein. Eine Tugend, von der sich unsere Deutsche Bahn eine gehörige Scheibe abschneiden kann. Nachdem ich eingestiegen bin und meinen Sitz eingenommen habe, stelle ich mein Handy aus. Wenn ich eines am Alleinreisen schätzen gelernt habe, ist es das Gefühl ganz im Moment zu sein – ganz ohne Instagram, Spotify und Co. Die Schattenseite ist, dass man mit seinen Eindrücken größtenteils alleine bleibt, aber dafür schreibe ich unter anderem diesen Blog.

Nachdem wir Marrakesch eine Weile verlassen haben, ändert sich schlagartig der Ausblick. Die sonst fast schon monoton anmutenden Orange- und Rottöne weichen plötzlich sich unendlich erstreckenden grünen Hügellandschaften. Es scheint, als würde die Natur nur noch orangene Tupfer als Akzente setzen, wie in einem Gemälde vor dem man steht und sich fragt: „Was hat der Künstler sich wohl dabei gedacht?“. Die Bachläufe, die auf meinem Weg nach Essaouira noch ausgetrocknet waren, tragen plötzlich Wasser aus den Bergen ins Tal hinunter. Immer wieder sieht man in der Ferne kleine Wasserfälle. Um aus Marrakesch in die Wüste zu gelangen, muss man den sogenannten „Hohen Atlas“ überqueren. Der Weg führt über den berühmten Gebirgspass „Tizi n’Tichka“ und erinnert mich phasenweise an den Osten meiner gefühlt zweiten Heimat Teneriffa. In diesem Moment stelle ich wieder fest, wie schön Marokko eigentlich ist – zumindest solange man sich nicht länger als ein paar Tage in den Städten aufhält. Auch wenn ich bislang dachte nicht richtig warm mit dem Land geworden zu sein, glaube ich doch dass ich mir einen Roadtrip quer durchs Land gut vorstellen kann.

Je weiter wir uns auf den engen Serpentinen Richtung höchstem Punkt des Passes schlängeln, desto mehr verändern sich die Farben. War eben noch alles grün, wechseln sich jetzt Sandfarben mit Anthrazit ab. Im Hintergrund erhebt sich das omnipräsente schneebedeckte Atlasgebirge. An den zahlreichen Erdrutschen und Kleinwagengroßen Felsbrocken, die immer wieder die Straßen versperren, lässt sich die raue Lebensrealität der Menschen hier oben ablesen. Es zeigt dass sich die Natur, solange wir es nicht schaffen mit ihr in Einklang zu leben, irgendwann alles zurückholt. Seien es Straßen, die wir zu unserem Vorteil durch Berghänge sprengen, Häuser die wir zu nah an Flussläufe bauen oder die „menschenfressenden Monsterbären“, in dessen Wälder wir zu weit vordringen.

Wir sind mittlerweile auf Berber-Gebiet. Quasi zu Besuch beim Urvolk Marokkos. Seit Jahrtausenden leben sie mit der Natur in Einklang, ob in den Bergen oder der Wüste. Das gesagt verwundert es wie lange sie kämpfen mussten, bis ihre Sprache Tamazight im Jahre 2011 als offizielle Landessprache anerkannt wurde. Tamazight ist eine der ältesten Sprachen der Welt. Neben den Worten selbst haben sie auch ihr eigenes Alphabet, was ein bisschen wie Hieroglyphen anmutet und sich vor allem auf allen möglichen Schildern wiederfindet. Wie naturverbunden die Berber sind drückt ihre Flagge aus. Sie besteht aus drei farbigen Streifen:

Blau für die Ozeane.
Grün für die fruchtbaren Gebirge.
Gelb für den Sand der Sahara.

Alle drei Regionen werden verbunden von dem Yaz-Zeichen (ⵣ). Es steht für das Wort Amazigh (so nennen sich die Berber selbst) und heißt so viel wie: „Freier Mensch“. Die Berber sind stolz darauf, Berber zu sein. Bereits Zaid hatte mir im Zug mit leuchtenden Augen davon erzählt, dass er aus dieser Region stammt. Und auch in Ouarzazate lassen die Menschen die ich später treffe, keine Möglichkeit aus mir von ihrer Herkunft zu erzählen.

4 Stunden und zahlreiche überholte Touristen-Minibusse später erreichen wir das „Tor zur Wüste“. Vom Bus-Stop im Außenbezirk der Stadt brauche ich etwa eine halbe Stunde zu Fuß zu meinem 5-Sterne-Hotel, das ich mir für diesen Trip gegönnt habe. Ich hatte innerlich auf die Stimme einer meiner besten Freundinnen gehört, die stets zu sagen pflegt: „Gönn dir doch mal was, du hast doch letzten Monat gut verdient!“ Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, dass ich bereits seit 4 Jahren jeden Monat dasselbe verdiene. Auf meinem Weg zum Hotel, stelle ich fest dass das Stadtbild eher karg daher kommt – wie es sich für eine richtig gute Wüstenstadt gehört. Mich überrascht, dass immer wieder kleinere Grünflächen an random Orten auftauchen. Wie kleine Oasen, auf die man unerwartet in der Wüste trifft. Laut Google Maps bin ich gleich da. Abgesehen von einem nagelneuen Supermarkt sieht es hier ansonsten aus wie auf einer einzigen Baustelle. Am Ende einer noch nicht asphaltierten Straße wartet mein Hotel. Einmal eingetreten ist von der Außenwelt keine Spur mehr. Im Innenhof plätschert ein kleiner Wasserfall in den top gepflegten Pool, der von Palmen und farbenfrohen Blumen gesäumt wird. Eine nette Empfangsdame lächelt mich an, als hätte sie mich schon erwartet obwohl ich zwei Stunden zu früh bin. Hier lässt es sich aushalten denke ich und beginne mit meinen Planungen bezüglich meiner Wüstentour am nächsten Tag. Meine Pläne geraten jäh ins Stocken. Ich stelle zu meiner Enttäuschung schnell fest, dass das Tor zur Wüste noch gute 4,5 Stunden vom ersten Anflug von Sandwüste entfernt ist.

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Wieder ärgere ich mich über mich selbst. Hatte ich doch überlegt alles bereits aus Marrakesch heraus vorzuplanen, mich dann aber doch dazu entschieden alles erst vor Ort zu arrangieren. Ich hätte vermutlich schnell festgestellt, dass Ouarzazate lediglich in einer Steinwüste liegt. „Ce sera comme ca“ oder so ähnlich sagt der Franzose in mir und ich beginne im Affekt mit meinen Recherchen wie ich am nächsten Tag Richtung Wüste weiterziehen könnte. Aber hatte ich mir wirklich dieses schöne Hotel gegönnt, um dann gar nicht dort zu sein? Und was würde eigentlich aus meiner 90-minütigen Massage im Hotel-Spa, die ich so dringend nötig hatte? Ich stoppe. Stattdessen entscheide ich mich planlos ins Wochenende zu starten und die ewig weiten Wüsten-Sanddünen auf meinen Marokko-Roadtrip zu verschieben.

Ich therapiere mich auf meiner Reise immer mehr selbst. Diese „Plan-O-Manie“, die ich von meinem Vater geerbt habe, macht mich zwar immer wieder nervös, wie unter anderem auch ungerade Zahlen, aber ich versuche mich von beidem immer weniger leiten zu lassen. Wie sehr mein Vater von Plänen besessen ist, zeigt gut eine Anekdote die in meinem Freundeskreis bei jeder Gelegenheit heute noch gern erzählt wird: Als meine Eltern damals aus ihrer mittlerweile zu großen 5-Zimmer-Wohnung ausgezogen sind, haben meine Freunde dankenswerterweise beim Umzug geholfen. In der neuen Wohnung angekommen und voller jugendlichem Tatendrang, wollten wir das Fernsehregal, das mein Vater „Multimedia-Wand“ nennt, anbringen. Als er sah, wie wir einfach nur mit Anhalten und nach Augenmaß Markierungen an der Wand anbrachten schritt er entschlossen ein und sagte: „Bevor wir hier irgendwas machen, machen wir erst mal einen Plan!“ und präsentierte eine Art technische Zeichnung auf einem Schmierzettel. Die Multimedia-Wand hält übrigens noch bis heute – niemand weiß was ohne einen vernünftigen Plan aus ihr geworden wäre.

Am nächsten Tag stehe ich früh auf, um die Atlas Studios zu besuchen. Dort wurden Filme wie Gladiator und Serien wie Game of Thrones gedreht. Um genau zu sein Teile, wenn nicht sogar nur Minuten davon. Ich frage an der Rezeption, wo/wie ich an ein Taxi komme. 20 Minuten später lerne ich Mouha kennen. Ein lokaler Taxifahrer und Spezialist für Erlebnisse aller Art, wie ich später erfahre. Mouha spricht kaum englisch, ein bisschen französisch aber sehr gut arabisch. Wir kommen stillschweigend überein, unsere Konversation in die Hände der dafür zuständigen Funktion der Google Translate App zu legen. Das klappt erstaunlich gut und so erzählen wir uns schnell von unserem Leben und er betreibt Upselling. Morgen will er mir die noch ausstehenden Sehenswürdigkeiten in und um Ouarzazate zeigen. Nachdem ich ihm via Google Translate zu verstehen gebe, dass ich darüber nachdenken müsse, geht er er 100 Dirham im Preis runter. Ich schlage ein. Generell wird hier eingepreist, dass gehandelt wird. Wer direkt einschlägt, der ist einfach en büschen doof.

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In den Atlas Studios begrüßt uns unser Guide. Er erzählt uns, dass die Studios „dank“ KI eigentlich zu einem Museum verkommen sind und führt uns vorbei an Ferraris aus Pappmaché zum Hochjagen, durch einen ägyptischen Papptempel, hin zu einem Game of Thrones Palast, den wir nur aus der Ferne bestaunen können. Es scheint nichts zu geben, das man nicht aus Pappe bauen kann. 1 Minute im Film kostet hier etwa 3.000 Dollar, egal ob 1 Tag oder 1 Monat gedreht wird. Seltsames Geschäftsmodell, aber sehr großer Wirtschaftsfaktor in der Region.

Verglichen mit anderen Filmstudios günstig. 
Verglichen mit KI Wucher.

Ebenfalls in der Ferne sehe ich wieder diesen Turm. Hell wie das Auge Sarumans, 100 Mal heller als die Spitze eines Leuchtturms, ragt er inmitten des Nirgendwos in die Höhe. Ich hatte ihn bereits aus dem Bus entdeckt und in meiner heidnischen Ignoranz für ein riesiges Monument Gottes gehalten. Schließlich ragen hier ja überall die Minarette in die Höhe. Dass es sich um eines der größten Solarprojekte der Welt handeln und theoretisch bis zu 1 Million Marokkaner mit sauberer Energie versorgen könnte, daran habe ich natürlich nicht im entferntesten gedacht. Über Parabolspiegel am Boden werden die Sonnenstrahlen auf den Turm umgelenkt und laden so im Inneren riesige portable Akkus auf. Unser Guide erzählt uns, dass diese nach Spanien verbracht werden, um von dort per Überseekabel grüne Energie nach Großbritannien einzuspeisen. Ein Hoch auf die Globalisierung.

Zurück im Hotel überbrücke ich die Zeit bis zu meiner „Massage Energetic“ damit, mir im HSV NetRadio anzuhören, wie mein Lieblings-Fußballclub das zweitwichtigste Spiel des Jahres gegen Werder Bremen verliert. Früher wäre meine Wochenende hinüber gewesen. Wie sehr es mich mittlerweile tangiert zeigt, dass ich mir sicherheitshalber einen Wecker stelle, der mich dann auch pünktlich zum Schlusspfiff aus dem Schlaf reißt. Zeit für meine Massage. Eine gute Massage erkennt man meines Erachtens an zwei Dingen: 1. Ein gesundes Maß an Schmerz und 2. daran, dass die Zeit zu schnell vergeht. Genau diese Art von Massage hatte ich gebraucht und ich bin bereit für meine Tagestour, ehe ich den Bus zurück nach Marrakesch besteigen muss.

Es ist Sonntag 9 Uhr und Mouha erwartet mich bereits am Hotel. Wir verstehen uns auf Anhieb wieder gut, so gut es Google Translate eben zulässt. Er bringt mir ein bisschen arabisch bei, wie zB „Ich habe gut geschlafen“ oder „Willkommen in Ouarzazate“ – man weiß ja nie, wofür man das noch brauchen kann. Er fragt mich ob ich verheiratet sei und dass er mit 15 verheiratet wurde. Außerdem habe er eine 16-jährige Tochter. Mir schwant schon wieder böses. Im Gegensatz zu meinem marokkanischen Friseurkumpel Abdu möchte er mich aber nicht verheiraten, wie sich später herausstellt. Wir sind unterwegs nach Aït-Ben-Haddou, dem nächsten UNESCO-Weltkulturerbe. Diese aus Lehm gebaute Stadt besteht seit Jahrtausenden und war das Zentrum einer Handelsroute zwischen Timbuktu und Marrakesch. Oben auf dem Hügel thront eine Festung, die damals das wichtigste verwahrte das man besaß: Getreide. Für jemanden wie mich, der alte Steine liebt, ein Paradies. Auch wenn ich zugeben muss, der Fokus auf die Touristen vermittelt mir das ultimativ unangenehme Medina-Feeling. Es geht eigentlich nicht mehr um die Geschichte des Ortes, sondern viel mehr darum uns Touristen heran zu karren, um sinnlose Sachen zu verkaufen.

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Wir fahren weiter durch die Steinwüste. Links und rechts von uns fahren die Quads durch die Pampa. Wir sollen sie später wiedertreffen. An einem Fotospot halten wir an. Mouha fragt mich, ob wir jemanden mitnehmen können. Hier ist weit und breit kein Bus oder sonstiges in Sicht. Natürlich können wir denke ich und sage ihm, wir werden allen helfen, die Hilfe brauchen. Als wir weiterfahren sind wir zu 10. In die hinteren beiden Reihen haben sich 8 Teenagerinnen gepuzzelt, die seit 1 Stunde zu Fuß auf dem Weg zum Picknick sind. Nachbarn von Mouha erfahre ich und bin froh, dass wir helfen konnten. Wir fahren durch ein Neubaugebiet, wo alle Häuser halb fertiggestellt wirken. So wie der Rest der Stadt. Ich frage Mouha, wieso so viele Häuser nicht weitergebaut werden. Es ist Sonntag erwidert er. Ergibt Sinn, war aber eigentlich nicht der Hintergrund meiner Frage. Ich akzeptiere die Antwort wie sie ist. Wir biegen ab.

Wir erreichen unser letztes Ziel für heute. Die Oase Fint. Eine Oase aus einem Palmenwald, durch den ein Fluss verläuft. Wir laufen vorbei an zahlreichen marokkanischen Familien, die hier ihren Sonntag mit Picknick und Musik verbringen. Mouha führt mich durch die Palmen in ein verlassenes ehemaliges Berberdorf. In Südafrika hätte ich ihm an dieser Stelle vermutlich bereits meine Wertsachen in die Hand gedrückt und die Beine in die Hand genommen. Hier in Marokko habe ich ein unterbewusstes Grundvertrauen. Wir klettern in ein altes Lehmhaus, ich muss aufpassen wo ich hintrete. Mouha bittet mich ein Werbevideo für ihn aufzunehmen. Ich fange an zu improvisieren, darauf war ich nicht vorbereitet. Er ist zufrieden und führt mich weiter durch das Geisterdorf. Nur noch Filme werden hier gedreht. Filme, die sich die Studios nicht leisten können.

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Nach meinem Trailerdreh gibt es Catering, wie es sich für aufkommenden Werbestar gehört. Der einzige Ort, der hier im Geisterdorf noch belebt ist, ist das Restaurant mit angeschlossenem Riad zum Übernachten. Unter anderem ein Anlaufpunkt, für die Quadtouren, die wir gesehen hatten. Mouha sagt mir er wolle mich nicht beim Essen stören und verschwindet. Ich bestelle mein Essen und bitte den Kellner ihn zu fragen, ob er Hunger hat und dass ich für ihn bezahlen würde. Kurze Zeit später essen wir zusammen und Mouha zeigt mir seinen TikTok-Kanal. Er ist sehr stolz auf das kleine Business, das er sich aufgebaut hat. Ich werde ihm später 100 Dirham mehr geben als vereinbart, weil ich das Gefühl habe ihn unterstützen zu wollen. Nach dem Essen ziehen wir zurück durch den Palmenwald. Vorbei an Menschen, die Picknick machen, Jugendlichen die musizieren und jeder Menge spielenden, badenden Kindern. Wir erreichen Mouhas Familie. Er stellt mir seine Kinder und Frau vor. Mit dabei ist auch seine Cousine, die erstaunlich gut deutsch spricht. Wie viele Marokkaner träumt sie von einem Leben in Deutschland. Ob sie in Deutschland wirklich wirklich glücklich werden würden, kann ich nicht beurteilen. Finanziell vielleicht. Aber der kulturelle Unterschiede und die Art zu leben unterscheiden sich doch enorm. Ich wünsche ihr dennoch viel Erfolg, ohne zu wissen wie es um ihre Erfolgschancen steht.

Wir machen uns auf den Weg zurück nach Ouzarzate. Ich bin glücklich diesen Trip gemacht zu haben. Im Gepäck haben wir zwei junge Backpacker, die hier in der Oase gestrandet sind. Unterwegs versucht Mouha mir in einem Berg das Gesicht einer Cobra zu zeigen. Ich sehe da keine Cobra, bestätige aber nach mehrfachem insistieren sie gesehen zu haben. Mouhas und meine Reise für einen Tag endet hier. Auch wenn ich keinen Wüstensand gesehen habe, war allein der Weg über das Atlas-Gebirge und der Trip mit Mouha diese Reise wert. Ich bin dankbar ihn kennen gelernt zu haben, steht er doch für diese vielen freundlichen warmherzigen Menschen Marokkos, die ich in meinem Monat getroffen habe. Ich warte auf den Bus zurück nach Marrakesch, er hat eine halbe Stunde Verspätung. Ich hatte dich doch gerade noch so gelobt Supratours. Wir erreichen Marrakesch trotzdem zur geplanten Ankunftszeit. Mir wird nun klar, dass die geplante Reisezeit mit Puffer angegeben wird, clever.

Das war mein letzter Trip in Marokko, mein Monat hier geht zu Ende, ehe es für mich nach Teneriffa geht. Ich blicke mit gemischten Gefühlen auf Marokko zurück und kann kaum beschreiben wie sehr ich mich freue weiter zu ziehen. Irgendwie fühlt es sich an wie nach Hause zu kommen…